| Jede Mannschaft
hat Anspruch auf ein Team-Time-out von je einer Minute
pro Halbzeit der regulären Spielzeit (aber nicht
während Verlängerungen).
Ein Mannschaftsoffizieller der Mannschaft, die ein TeamTime-out
beantragen will, muss eine "Grüne Karte"
vor dem Zeitnehmer auf den Tisch legen (Es wird empfohlen,
dass die Grüne Karte ein Format von etwa 15 x 20
cm hat und auf jeder Seite ein großes "T"
steht).
Eine Mannschaft kann ihr Team-Time-out nur beantragen,
wenn sie in Ballbesitz ist (Ball im Spiel oder bei Spielunterbrechung).
Unter der Voraussetzung, dass die Mannschaft den Ballbesitz
nicht verliert, bevor der Zeitnehmer pfeifen kann (in
diesem Falle würde die Grüne Karte der Mannschaft
zurückgegeben werden), wird der Mannschaft das
TeamTime-out umgehend gewährt.
Der Zeitnehmer unterbricht dann das Spiel durch einen
Pfiff, gibt das Handzeichen für Time-out (Nr. 16)
und deutet mit gestrecktem Arm zur beantragenden Mannschaft.
(Falls notwendig, auf Grund von Lärm oder visueller
Behinderung/ Tumult/Durcheinander soll der Zeitnehmer
dabei aufstehen). Die Grüne Karte wird auf dem
Tisch, auf der Seite der beantragenden Mannschaft
aufgestellt und bleibt dort für die Dauer des Team-Time-out.
Die Schiedsrichter geben Time-out, und der Zeitnehmer
hält die Spielzeituhr an. Die Schiedsrichter bestätigen
das TeamTime-out, woraufhin der Zeitnehmer eine
separate Uhr zur Kontrolle des Team-Time-out betätigt.
Der Sekretär trägt die Zeit im Spielprotokoll
bei der beantragenden Mannschaft unter der betreffenden
Halbzeit ein.
Während des Team-Time-out halten sich die Spieler
und Mannschaftsoffiziellen in Höhe ihrer Auswechselräume
auf, entweder auf der Spielfläche oder im Auswechselraum.
Die Schiedsrichter bleiben in der Mitte der Spielfläche,
einer von ihnen sollte sich aber zwecks Abstimmung kurz
zum Zeitnehmertisch begeben.
Regelwidrigkeiten während eines Team- Time-out
haben die gleichen Folgen wie Regelwidrigkeiten während
der Spielzeit. Es ist hier ohne Bedeutung, ob sich die
betreffenden Spieler auf der Spielfläche befinden
oder außerhalb. Bei unsportlichem Verhalten ist
eine Hinausstellung gemäß Regeln 8:4 und
16:3c möglich.
Nach 50 Sekunden zeigt der Zeitnehmer durch ein akustisches
Signal an, dass das Spiel in zehn Sekunden fortzusetzen
ist.
Die Mannschaften sind gehalten, bei Ablauf des Team-Time-out
zur Wiederaufnahme des Spiels bereit zu sein. Das Spiel
wird entweder mit dem Wurf wiederaufgenommen, welcher
der Situation bei Gewährung des Team-Time-out entspricht,
oder - wenn der Ball im Spiel war - mit einem Freiwurf
für die beantragende Mannschaft an der Stelle,
an der sich der Ball bei der Unterbrechung befand.
Der Zeitnehmer setzt die Spielzeituhr mit dem Anpfiff
des Schiedsrichters in Gang.
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