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06. Juli 2008
 
 
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Erläuterungen
3. Team-Time-out (2:10)



Jede Mannschaft hat Anspruch auf ein Team-Time-out von je einer Minute pro Halbzeit der regulären Spielzeit (aber nicht während Verlängerungen).

Ein Mannschaftsoffizieller der Mannschaft, die ein Team­Time-out beantragen will, muss eine "Grüne Karte" vor dem Zeitnehmer auf den Tisch legen (Es wird empfohlen, dass die Grüne Karte ein Format von etwa 15 x 20 cm hat und auf jeder Seite ein großes "T" steht).

Eine Mannschaft kann ihr Team-Time-out nur beantragen, wenn sie in Ballbesitz ist (Ball im Spiel oder bei Spielunterbrechung). Unter der Voraussetzung, dass die Mannschaft den Ballbesitz nicht verliert, bevor der Zeitnehmer pfeifen kann (in diesem Falle würde die Grüne Karte der Mannschaft zurückgegeben werden), wird der Mannschaft das Team­Time-out umgehend gewährt.

Der Zeitnehmer unterbricht dann das Spiel durch einen Pfiff, gibt das Handzeichen für Time-out (Nr. 16) und deutet mit gestrecktem Arm zur beantragenden Mannschaft. (Falls notwendig, auf Grund von Lärm oder visueller Behinderung/ Tumult/Durcheinander soll der Zeitnehmer dabei aufstehen). Die Grüne Karte wird auf dem Tisch, auf der Seite der bean­tragenden Mannschaft aufgestellt und bleibt dort für die Dauer des Team-Time-out.

Die Schiedsrichter geben Time-out, und der Zeitnehmer hält die Spielzeituhr an. Die Schiedsrichter bestätigen das Team­Time-out, woraufhin der Zeitnehmer eine separate Uhr zur Kontrolle des Team-Time-out betätigt. Der Sekretär trägt die Zeit im Spielprotokoll bei der beantragenden Mannschaft unter der betreffenden Halbzeit ein.

Während des Team-Time-out halten sich die Spieler und Mannschaftsoffiziellen in Höhe ihrer Auswechselräume auf, entweder auf der Spielfläche oder im Auswechselraum. Die Schiedsrichter bleiben in der Mitte der Spielfläche, einer von ihnen sollte sich aber zwecks Abstimmung kurz zum Zeitnehmertisch begeben.

Regelwidrigkeiten während eines Team- Time-out haben die gleichen Folgen wie Regelwidrigkeiten während der Spielzeit. Es ist hier ohne Bedeutung, ob sich die betreffenden Spieler auf der Spielfläche befinden oder außerhalb. Bei unsportlichem Verhalten ist eine Hinausstellung gemäß Regeln 8:4 und 16:3c möglich.


Nach 50 Sekunden zeigt der Zeitnehmer durch ein akustisches Signal an, dass das Spiel in zehn Sekunden fortzusetzen ist.

Die Mannschaften sind gehalten, bei Ablauf des Team-Time-out zur Wiederaufnahme des Spiels bereit zu sein. Das Spiel wird entweder mit dem Wurf wiederaufgenommen, welcher der Situation bei Gewährung des Team-Time-out entspricht, oder - wenn der Ball im Spiel war - mit einem Freiwurf für die beantragende Mannschaft an der Stelle, an der sich der Ball bei der Unterbrechung befand.

Der Zeitnehmer setzt die Spielzeituhr mit dem Anpfiff des Schiedsrichters in Gang.


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Index

Regeltechnische /- taktische Anweisungen 2006/2007
Regelklarstellung

Regel 1 - Die Spielfläche
Regel 2 - Spielzeit, Schlusssignal, Time-out
Regel 3 - Der Ball
Regel 4 - Mannschaft, Auswechslung, Ausrüstung
Regel 5 - Der Torwart
Regel 6 - Der Torraum
Regel 7 - Spielen des Balles, passives Spiel
Regel 8 - Regel-widrigkeiten und Vergehen
Regel 9 - Der Torgewinn
Regel 10 - Der Anwurf
Regel 11 - Der Einwurf
Regel 12 - Der Abwurf
Regel 13 - Der Freiwurf
Regel 14 - Der 7-m-Wurf
Regel 15 - Allg. Anweisungen zur Ausführung der Würfe
Regel 16 - Die Strafen
Regel 17 - Die Schiedsrichter
Regel 18 - Zeit-
nehmer und Sekretär
   
IHF-Handzeichen
   
Erläuterungen zu den Spielregeln
1. Freiwurf-Ausführung nach dem Schlusssignal (2:4-6)
2. Time-out (2:8)
3. Team-Time-Out (2:10)
4. Passives Spiel (7:11-12)
5. Unsportliches Verhalten (8;4, 16:1c, 16:3e)
6. Grob unsportliches Verhalten (8:6, 16:6c)
7. Anwurf (10:3)
8. Definition einer "klaren Torgelegenheit" (14:1)
9. Unterbrechung durch den Zeitnehmer (18:1)
   
Auswechselraum-
Reglement
   
Richtlinien für Spielflächen und Tore